Inszenierungen |
L´Amour et Psyché«Ballet heroique» aus «Les Fêtes de Paphos» von Jean Joseph Cassanéa de Mondonville
«Mit schnellen Schnitten erzählt Heyder die musikalisch ebenso differenzierte wie temporeiche Geschichte des göttlichen Amor. Ein kleines Podium, eine
Wolkenprojektion und die barock gewandete Götterschar als Zuschauer dieses Spiels mit der Liebe genügen vollauf, den Rest besorgen die Fantasie, eine geschickte Personenführung und das höchst lebendig musizierende Hamburger
Barockorchester unter Tobias Engeli.»
Hamburger Morgenpost
«Und bei dieser Inszenierung von Tobias Heyder stimmte alles (…). Einfallsreiche Regie, geschickte Personenführung (selbst des Chores), ein inspirierender Dirigent und ein Solistenensemble, das der Musikausbildung
höchstes Kompliment macht, fügten die Aufführung zum Glücksfall.» Die Nordelbische
«Tobias Heyder hat dieses Werk so inszeniert, wie es auch ist: als eine leichte, unterhaltsame bukolische Idylle. Er hat allerdings dabei nicht mit witzig gesetzten ironischen Akzenten gespart,
nicht nur was den bereits erwähnten Schluss angeht, sondern auch wie gleich zu Beginn im olympischen Treiben Amor seiner Rolle als Liebling der Frauen nur allzu drastisch und tatkräftig nachkommt.
Auch die phantasievollen Kostüme von Katti Galsterer lassen einen augenzwinkernden Blick auf den französischen Barock fallen. Zwischen Reifrock und Kniehosen und modernen Accessoires wie der
Motorradbrille für den Windgott Zephiros changieren die Kleider der bunten Gesellschaft. Auch antike Formen finden sich da und Amors Gestalt pendelt zwischen Puttenklischee (mit aber nur einem
Flügel) und kessem Gegenwartslook. Auf diese Weise gewinnt die Inszenierung eine Spritzigkeit und vermag enorm für sich zu gewinnen. Auch der lebendig geführte und geschickt choreografierte Chor
trägt zur erfrischenden Auflockerung und zum Temporeichtum der Szene bei.»
www.omm.de
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